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	Comments on: Wie wär’s mit einem Bewerbungsgespräch in einer fremden Sprache?	</title>
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		<title>
		By: Auer		</title>
		<link>https://nccr-blog.flake.work/wie-waers-mit-einem-bewerbungsgespraech-in-einer-fremden-sprache/#comment-453</link>

		<dc:creator><![CDATA[Auer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 14:07:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nccr-onthemove.ch/?p=1837#comment-453</guid>

					<description><![CDATA[In reply to &lt;a href=&quot;https://nccr-blog.flake.work/wie-waers-mit-einem-bewerbungsgespraech-in-einer-fremden-sprache/#comment-452&quot;&gt;Haug&lt;/a&gt;.

Deshalb auch &quot;kann&quot; und nicht &quot;ist&quot;. Ob eine Konzentration gut oder weniger gut ist, hängt meiner Meinung nach von der Zielsetzung ab. Wenn es darum geht, dauerhaft die sozio-kulturelle Integration zu fördern, dann halte ich Konzentration für kontraproduktiv.

Eine empirische Studie aus Schweden hat im Übrigen gezeigt, dass lediglich Immigranten mit geringem Ausbildungsniveau vom Leben in einer &quot;ethnischen Enklave&quot; profitieren können (Netzwerke), jedoch nur dann, wenn dessen Bevölkerung ein generell hohes Einkommen oder ein überdurchschnittliches Level an selbständiger Beschäftigung aufweist. 
&quot;Immigrants belonging to an ethnic group with less than average earnings may actually lose from residing in the enclave.&quot;
[Edin; Fredriksson; Aslund (2003) Ethnic Enclaves and the Economic Success of Immigrants - Evidence from a Natural Experiment, The Quarterly Journal of Economics]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In reply to <a href="https://nccr-blog.flake.work/wie-waers-mit-einem-bewerbungsgespraech-in-einer-fremden-sprache/#comment-452">Haug</a>.</p>
<p>Deshalb auch &#8220;kann&#8221; und nicht &#8220;ist&#8221;. Ob eine Konzentration gut oder weniger gut ist, hängt meiner Meinung nach von der Zielsetzung ab. Wenn es darum geht, dauerhaft die sozio-kulturelle Integration zu fördern, dann halte ich Konzentration für kontraproduktiv.</p>
<p>Eine empirische Studie aus Schweden hat im Übrigen gezeigt, dass lediglich Immigranten mit geringem Ausbildungsniveau vom Leben in einer &#8220;ethnischen Enklave&#8221; profitieren können (Netzwerke), jedoch nur dann, wenn dessen Bevölkerung ein generell hohes Einkommen oder ein überdurchschnittliches Level an selbständiger Beschäftigung aufweist.<br />
&#8220;Immigrants belonging to an ethnic group with less than average earnings may actually lose from residing in the enclave.&#8221;<br />
[Edin; Fredriksson; Aslund (2003) Ethnic Enclaves and the Economic Success of Immigrants &#8211; Evidence from a Natural Experiment, The Quarterly Journal of Economics]</p>
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		<title>
		By: Haug		</title>
		<link>https://nccr-blog.flake.work/wie-waers-mit-einem-bewerbungsgespraech-in-einer-fremden-sprache/#comment-452</link>

		<dc:creator><![CDATA[Haug]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 13:20:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.nccr-onthemove.ch/?p=1837#comment-452</guid>

					<description><![CDATA[Warum sollte &quot;eine Konzentration von Volksgruppen oder Nationalitäten innerhalb der Schweiz&quot; zwingend kontraproduktiv für eine &quot;rasche&quot; Integration sein? Diese Frage wäre empirisch zu beantworten. Eine gewisse Konzentration kann durchaus Vorteile haben (Netzwerke, Selbsthilfe, angepasste Dienstleistungen usw.). Arbeitsmigrant/innen sind/waren z.T. sehr wohl &quot;konzentriert&quot; (was das heisst wäre ja auch noch zu bestimmen!): Portugiesen in der französischen Schweiz, Türken und Personen aus Ex-Jugoslawien eher in der deutschen Schweiz usw. Ähnliches lässt sich für frühere Flüchtlingsgruppen sagen. Die föderalistische, mehrsprachige Schweiz ist ja selber auch ein &quot;Dachverband von Konzentrationen&quot; unterschiedlicher Grösse und Zusammensetzung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollte &#8220;eine Konzentration von Volksgruppen oder Nationalitäten innerhalb der Schweiz&#8221; zwingend kontraproduktiv für eine &#8220;rasche&#8221; Integration sein? Diese Frage wäre empirisch zu beantworten. Eine gewisse Konzentration kann durchaus Vorteile haben (Netzwerke, Selbsthilfe, angepasste Dienstleistungen usw.). Arbeitsmigrant/innen sind/waren z.T. sehr wohl &#8220;konzentriert&#8221; (was das heisst wäre ja auch noch zu bestimmen!): Portugiesen in der französischen Schweiz, Türken und Personen aus Ex-Jugoslawien eher in der deutschen Schweiz usw. Ähnliches lässt sich für frühere Flüchtlingsgruppen sagen. Die föderalistische, mehrsprachige Schweiz ist ja selber auch ein &#8220;Dachverband von Konzentrationen&#8221; unterschiedlicher Grösse und Zusammensetzung.</p>
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