15.03.2018 , in ((Politik, Sans-Papiers))
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Alexandra Büchler
Die am 26. Januar 2018 durch die Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats eingereichte Motion greift unter dem Deckmantel der Forderung nach einer kohärenten Gesetzgebung zu «Sans-Papiers» die Grund- und Menschenrechte von bis zu 100'000 in der Schweiz lebenden Menschen an. Eine Umsetzung derselben wäre zudem mit erhöhten Kosten für das Gemeinwesen (Bund, Kantone und Gemeinden) sowie die Steuerzahlenden verbunden. Dies ohne ersichtlichen Vorteil für irgendjemanden.
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08.03.2018 , in ((Politik, Sans-Papiers))
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Jyothi Kanics
Die Motion «Für eine kohärente Gesetzgebung zu Sans-Papiers» verlangt eine Konkretisierung der Kriterien für die Prüfung von Härtefällen von Migrant*innen ohne geregelten Aufenthaltsstatus, die lange in der Schweiz gelebt und sich «integriert» haben – hier im speziellen Familien mit eingeschulten Kindern. Doch: Ist Integration der einzige Faktor, der in solchen Fällen berücksichtigt werden soll, besonders dann, wenn Kinder betroffen sind?
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05.03.2018 , in ((Politik, Sans-Papiers))
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Stefanie Kurt
Die eingereichte Motion «Für eine kohärente Gesetzgebung zu Sans-Papiers» der Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit verlangt unter anderem einen erleichterten Datenaustausch zwischen staatlichen Stellen bei Personen ohne geregelten Aufenthaltsstatus, sogenannten «Sans-Papiers». Dies soll beispielsweise auch beim Schulbesuch gelten: Schulen sollen den zuständigen Behörden Kinder ohne geregelten Aufenthaltsstatus melden können.
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02.03.2018 , in ((Politik, Sans-Papiers))
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Didier Ruedin
Wenn Politiker*innen «Sans-Papiers» diskutieren, werfen sie mit allerlei Zahlen um sich. Das Staatssekretariat für Migration gab vor gut einem Jahr eine Studie in Auftrag, um herauszufinden, wie viele «Sans-Papiers» es überhaupt in der Schweiz gibt und was deren Profil ist. Dies ist offensichtlich kein einfaches Unterfangen, handelt es doch um Personen, die sich für längere Zeit ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz aufhalten.
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01.03.2018 , in ((Politik, Sans-Papiers))
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Denise Efionayi-Mäder
Natürlich können «Sans-Papiers» nicht abstimmen und haben schon gar keine Lobby in Bern. Deshalb war meine erste spontane Reaktion auf den Vorstoss «Für eine kohärente Gesetzgebung zu Sans-Papiers» der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats eine Frage: Geht es allenfalls darum, von den wichtigen anstehenden Herausforderungen der Sozialversicherungspolitik abzulenken?
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